Sud 10 - Eibisch Weizen

Bei leichtem Nieselregen Aufbau und Braubeginn. In der Pergola bleibe ich ja trocken, in sofern: was kann man besseres machen an einem Regentag als Brauen ;) ?

Der Brauprozess lief - bis auf ein kleines Problem (Undichtigkeit des Auslaufhahns am Einkocher - die konnte ich aber schnell beseitigen) - wieder wunderbar ab. Selbst das Läutern war ein Kinderspiel (bei einem hohen Weizenanteil in der Schüttung wird die sogenannte Läuterkatastrophe wahrscheinlicher, da Weizen keine Spelzen hat und somit beim Filtern weniger Durchflussmöglichkeiten vorhanden sind…).

Brautag: 08.09.2019
Dauer: am Brautag 8,5 Stunden. Dazu kommen noch Hauptgärung einleiten und das Abfüllen. Sind dann nochmal so ca. 3 Stunden…
Ergebnis: 17,25l (durch das oben genannte Problem beim Läutern gabs Verluste :-/)

Rezept

Sud 10

  • Hauptguss: 16l
  • Nachguss: 14,5l
  • Maischen
    • Weizen Malz (75%, 3,4kg)
    • Münchner Malz (25%, 1,2kg)
    • Einmaischen: 47°C
    • 1. Rast: 45°C, 15min
    • 2. Rast: 67°C, 60min
    • 3. Rast: 72°C, 20min
    • Abmaischen: 78°C
  • Hopfen:
    • Hüll Melon, 6,8% Alpha
    • 1. Gabe: 11gr 90min
    • 2. Gabe: 7gr, 15min
  • Hefe: Mangrove Jack's M20 - Bavarian Wheat, obergärig
  • 1l Speise und 116g Zucker
  • Ergebnis: 17,25l
Schritt Datum Notiz
Maischen 08.09.2019
Läutern 08.09.2019 22,7l
Hopfenkochen 08.09.2019
Ausbeute nach Hopfenkochen 08.09.2019 12,6 Brix, ca. 19l Ausbeute
Anstellen 09.09.2019
Hauptgärung 10.09.2019
Abfüllung und Nachgärung 15.09.2019 17,25l
Abbruch der Nachgärung 30.09.2019

Verkostung

Test nach 15 Tagen Nachgärung und 8 Tagen Reifung

  • Aussehen des Bieres
    Dunkel, Bernsteinfarben, natürlich trüb, Schaum zerfällt schnell, sieht aber sehr schön aus. Viele Bläschen steigen auf.
  • Geruch
    Malzig, fruchtig, leicht beerig. Insgesamt noch nicht sehr intensives Aroma vorhanden.
  • Geschmack
    Spritzig, deutlich Weizen, Hefe sticht noch etwas stärker hervor (teilweise mit ins Glas gekommen), ganz leicht bitter/herb. Insgesamt noch nicht sehr ausgerägt, aber die Richtung, in die es geht, kann ich herausschmecken. Das wird gut.
  • Nachgeschmack
    prickelig, wird samtiger, Anklang von Malz und Hefe
  • Süffigkeit
    Wirklich richtig süffig ist es nicht, aber auch nicht unsüffig.

Das Bier ist noch jung, das merkt man. Das Aroma klingt gut an, ist insgesamt aber noch schwach ausgeprägt. Auf alle Fälle wieder fruchtig-beerig. Riecht jetzt schon gut.
Die Farbe gefällt mir sehr gut, auch das quirrlige. Der Schaum könnte länger bestehen bleiben, aber es sieht toll aus.
Ich warte gerne wieder eine Woche bis zur nächsten Probe, denn das Bier muss noch reifen, um wieder ein tolles Erlebnis zu werden.

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